Warum überhaupt eine Vision? Reicht es nicht, dass wir Kinder betreuen?

Nein! Wir sind keine Babysitter*innen, sondern Gruppenleiter*innen. Dieses Bild zeigt, dass es sinnvoll ist, dass alle Mitarbeiter*innen wissen an was sie arbeiten.

Ein gemeinsam erarbeitetes Ziel motiviert alle. Im Sinne des oberen Bildes: Jeder, der noch so kleine oder große Aufgaben auf der Freizeit übernimmt, sollte wissen woran und wofür er arbeitet. Vom kleinsten Hilfsleiter über die Küchenfeen bis zur Freizeitleitung. Deshalb gibt es die Vision, was wir mit der Freizeit erreichen wollen. Aus dieser Vision sollen möglichst konkrete Ziele formuliert werden für jeden Tag und jede Aktion. Die Ziele beeinflussen dann die Planung für die Woche und die Tage.

Beispiel für eine selbst-erarbeitete Vision mit Jugendlichen:

Wir bieten eine Gemeinschaft, die
Traum-Momente verwirklichen kann.
Kreativität und Mitgestaltung ermöglicht.
Halt gibt und christliche Werte lebt.

Wie kann man eine Vision erarbeiten?

Frage deine Leiter*innen nach ihren Zielen. z.B. mit folgenden Impulsfragen:

  • Wofür schlägt dein Herz?
  • Was muss auf der Freizeit passieren, damit du am Ende sagst: “Das war eine gute Freizeit!”?
  • Wieso gehst du mit auf Freizeit?
  • Was erträumst du dir von dieser Zeit?
  • Was, denkst du, hat Gott mit der Freizeit vor?

Du kannst die Liste natürlich auch ergänzen oder einzelne Fragen weglassen. Hier findest du eine Vorlage dafür.

Danach erarbeitet ihr durch eine Diskussion im Plenum euer gemeinsames Ziel für die Freizeit.

Auf Grundlage eurer Vision könnt ihr dann Tagesziele erarbeiten. Wie das gehen könnte, erklären wir euch hier.

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